Apistogramma

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Wichtigstes in Kurzform

Wasserwerte:

pH 5,5-8,0

Temperatur 23-28°C

Beckenaufbau:

min. Länge 80cm

reich strukturiert

Sand, Höhlen, Wurzeln, Laub

Pelvicachromis taeniatus "Nigeria red"

Eine Art, die bei guter Haltung zu einem wahren Hingucker wird. Männchen mit knallroter Bauchpartie, Weibchen im Kopfbereich leuchtend gelb, goldene Rückenflosse und lila/türkisem Bauchbereich. Weitgehend friedlich und relativ einfach in der Haltung, so ist folglich diese Art häufig im Zoohandel vertreten.



Haltung

Die Haltungsbedingungen für diese Art ähneln sehr den Haltungsbedingungen für Apistogramma. Die P. taeniatus durchforsten gerne den Bodengrund nach Fressbarem, Sand ist daher empfehlenswert. Als Höhlenbrüter benötigen sie eine entsprechende Einrichtung, halbierte Kokosnüsse haben sich bei mir bewährt. Für die weitere Einrichtung können Pflanzen, Wurzeln, kalkfreie Steine und Laub verwendet werden. Das Wasser sollte weiche und leicht sauer sein. Die Haltung im Gesellschaftsbecken ist problemlos möglich, sie sind durchsetzungsfähiger als Apistogramma, benötigen aber mehr Schwimmraum. Sie sind recht robuste Pfleglinge, und gegenüber anderen Beckenbewohnern deutlich friedlicher als die oft im Handel angebotenen Pelvicachromis Pulcher. Es sollte aber darauf geachtet werden, nicht die verschiedenen Farbformen dieser Art miteinander zu halten, da es sonst zu unerwünschten Kreuzungen kommen wird.

Pelvicachromis taeniatus male with fry


Zucht

Für ein harmonierendes Paar ist eine Beckengröße von 60x30cm ausreichend, bei Streit sollte es die Möglichkeit geben, notfalls ein Tier auszuquartieren. Die P. taeniatus bilden im Gegensatz zu den Apistogramma eine echte Elternfamilie und sollten daher Paarweise gehalten werden. Nach dem freischwimmen werden die Jungfische in der Regel von beiden Elternteilen gepflegt. Dies geht soweit, dass bei der Fütterung der Fische sich die Eltern beim Fressen abwechseln, und immer einer bei den Jungen bleibt.

Pelvicachromis taeniatus male with fry


Aufzucht

Die Aufzucht der Jungen gestaltet sich problemlos, es werden alle Futtersorten gefressen. Auf feines Granulat oder Flockenfutter wird gerne genommen. Ein großer Schwarm Jungfische ist so verfressen, dass bei der Aufzucht die Tiere möglichst unter sich bleiben sollten. Eine im Aufzuchtbecken eingesetzte Truppe Corydoras sp. C121 wurde von der Horde dermaßen bedrängt, dass die Panzerwelse völlig verstört Zuflucht unter einer Wurzel gesucht haben.